Bilder 2002

Aie

Der Anfang

Alles hat angefangen im April 2002, oder genaugenommen schon vorher. Während einem Wochenende bei den Eltern zuhause fiel mir ein Heft meiner Gynmasialzeit in die Hände. Dazumal hatte ich meine Bücher und Hefte grundsätzlich nicht zum Lernen, sondern zum Zeichnen benutzt. Die beiden nebenstehenden Bilder zierten dabei die Innenseite von meinem Aufgabenheft vom Frühjahrssemester 1995.

Aus irgendeinem Grund (nun ja: Besonders unter Einfluss von Franquins Marsupilami) hatte ich damals die Idee, irgendwelche Kreaturen zu erschaffen. Die Idee für das eine Bild mit den haarigen Viechern hatte ich von irgenwoher geklaut, ist also nichts neues. Aber die Figur hat mir gefallen. Leider aber ging diese Kreatur während mehrerer Jahre in Vergessenheit. Auch Bartli (kleines Bild) verschwand aus meinem Gedächtnis und existiert bis heute nur auf dieser einzigen Zeichnung.

Bartli

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Geburtsstunde von Manderby

Die ersten Bilder

Die früheren Bilder spornten mich an, wieder Mal einfach so irgendwelche Figuren zu zeichnen. Ich war noch nicht besonders weit in naturalistischem Zeichnen und ich musste mir noch ganz frisch Gedanken darüber machen, wie beispielsweise ein Unterkiefer auszusehen hat. Auf dem Zeichenblatt (kleines Bild) entstanden so aus kleinen Studien über Marsupilamihände, Rattenhinterpfoten und Eichhörnchnen-Schwänzchen immer konkretere Tiere. Schlussendlich aus einer plötzlichen Eingebung und im Zusammenhang mit Ice-Age entstanden die ersten Bilder von Manderby.

Leider ist es mir nicht mehr möglich, ein genaues Datum dieser Geburtsstunde zu eruieren. Irgendwann im April müsste es sein, möglicherweise rund um den 14. rum, genauso könnte es aber auch Anfang Monat gewesen sein. Ich habe schlussendlich einfach den 1. April 2002 als Geburtsdatum definiert.

Erste Skizzen von Manderby

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Manderby im Bett

Studien

Wieder ging diese Figur beinahe in Vergessenheit, denn die erste Zeichung von Manderby ging zwischenzeitlich in meinem damaligen Papier-Chaos unter. Erst etwa ein halbes Jahr danach setzte ich mich wieder hin und zeichnete aus meiner Erinnerung heraus weiter. Ich versuchte (siehe kleine Bilder), die Figur wiederherzustellen und Details genauer auszuarbeiten. Allerdings waren diese Versuche noch nicht allzu vielversprechend. Woran ich am meisten Mühe hatte, war der Augenausdruck.

Ich hörte zu dieser Zeit ganz gerne klassische Musik. Und als beim Arbeiten an diesen Studien gerade der erste Oboen-Ton einer Arie von Mozart erklang, begann diese Figur, sich in meinem Kopf einzunisten und eine Geschichte zum Stück zu erzählen. Eine Geschichte, die noch bis heute in meinem Kopf herumgeistert. Seit diesem Augenblick war Manderby unweigerlich in meinem Kopf verankert.

Ich habe daraufhin eine Zeichnung (grösseres Bild) sowie eine weitere Skizze zu dieser Geschichte gemacht. Mir missfiel jedoch ein wenig, dass ich die Figur nicht so natürlich hinkriegte, wie mir dies bei der allerersten Zeichnung der Figur gelang, so hatte ich die Skizze dann auch erst rund zwölf Monate später in ein Bild umgewandelt.

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