Es war einmal ein Mann...

Es war einmal ein Mann,
der hatte einen Schwamm.
Der Schwamm war ihm zu nass,
da stieg er in ein Fass.
Das Fass das hat ein Loch,
da kam zum Glück ein Koch.
Der Koch war ihm zu fett,
da sprang er auf ein Bett.
Im Bett da schlief ein Biber,
der war ihm schon viel lieber.
Der Biber hat Familie,
Fritz, Franz, Stefan und Ottilie,
die machten so nen Krach,
da floh er auf ein Dach.
Vom Dach stieg er ins Haus,
da sass die Riesenmaus.
Die Maus war ihm zu tot,
da floh er auf ein Boot.
Das Boot war ihm zu dünn,
da nahte ein Delphin.
Der Delphin schwamm ihm zu tief,
da stieg er auf ein Riff.
Das Riff war ein Vulkan,
da kam ein Aeroplan.
Das war schon ziemlich voll,
dann flog er nach Tirol.
Tirol war ihm zu steil,
da hing er sich ans Seil.
Das Seil war endlos lang,
bis nach Luang-Prabang.
Dort saßen 50 Hühnchen,
die flogen ihn nach München.
Sie rasteten am Dom,
dann flogen sie nach Rom.
Rom war ihm zu heiß,
da kauft er sich ein Eis.
Das Eis war ihm zu grün,
da fuhr er nach Berlin.
Berlin war ihm zu kalt,
da lief er in den Wald.
Im Wald da stand ein Schiff,
das auf 6 Beinen lief.
Sie stiessen an ein Hemd,
das war ihm seltsam fremd.
Kaum zug er sich es an,
fing er zu fliegen an.
Sie flogen bis zum Mond,
wo er noch heute wohnt.
Dort traf er einen Mann,
der hatte einen Schwamm
und so fängt die Geschichte
nochmals von vorne an!

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Einige Leute kamen auf der Suche nach diesem Gedicht auf meine Seite. Dieses Gedicht (das nicht von mir stammt) wurde zusammen mit (ebenfalls nicht von mir) gezeichneten Bildern in der schweizerischen Jugendzeitschrift Spick veröffentlicht. Leider ist mir der Autor bislang noch unbekannt, ebenso der Zeichner. Sollte jemand genauere Informationen haben, freue ich mich über eine Mitteilung.

M. Lüthi ist ebenfalls einer der Suchenden und ist sich ... einigermassen sicher, dass der Zeichner der Deutsch[e] Bernd Pfarr ist. [...] - er ist aber 2004 verstorben. Herzlichen Dank für diese Information und gleichzeitig die traurige Nachricht, dass ein Zeichner von dieser Welt gegangen ist, ob dieser sonderbare Mann nun dieses Gedicht bebilderte oder nicht.

Besten Dank an M. Speck, der die ursprüngliche Version (siehe oben) ausfindig machen konnte! Beim Durchlesen kamen mir sämtliche Bilder wieder in Erinnerung, als sei es gestern gewesen.

V. Dold meldet sich per email, nachdem sie während der Suche nach dem Gedicht auf meiner Seite landete. Sie schreibt, sie ... habe nämlich bei Spick schon nachgefragt, die haben aber leider auf Anhieb nichts gefunden. Zu schade.