Perspektive
Das erste, was ich für ein dreidimensionales Bild brauchte, war eine Festlegung des Blickwinkels. Ich hatte schon früher dreidimensionale Bilder gemacht, doch nun wollte ich zusätzlich noch eine Fischaugen-Verzerrung einbauen. Somit habe ich drei Ebenen erstellt, welche Fluchtlinien zu je einem Fluchtpunkt beinhalten. Ein Fluchtpunkt wurde explizit so in das Bild gelegt, dass er das Augenmerk des Betrachters darauf lenkt, die anderen beiden Fluchtpunkte liegen weit ausserhalb des Bildes. Nachträglich habe ich dann diese Ebenen mit einer spärischen Verzerrung versehen, womit ich schlussendlich das Roh-Raster für meine Zeichnung vorliegen hatte. Im nebenstehenden Bild sieht man die drei Ebenen übereinandergeblendet.
Als kleine Nebenbemerkung sei hier angemerkt, dass die so erstellte Perspektive keine korrekte Perspektive ist, sondern nur die Verzerrung einer ursprünglich korrekten. Da aber zwei der Fluchtpunkte weit ausserhalb des Bildes liegen, merkt man dies nicht. Ausserdem hat das Arbeiten mit Fluchtpunkten den Vorteil, dass es stets geometrisch aufgeht, egal, wie verzerrt das Raster ist.
|