WK 10

Im Jahre 2000 musste ich zum ersten Mal in die militärischen Kleider steigen und mich dem schwierigen Anfroderungsprofil des aktiven Wartens stellen und mich etablieren. Nun sind 10 Jahre vergangen und ich bin immer noch Teil des Vereins. Aber nicht mehr lange, denn dieses Jahr habe ich endlich all meine Tage beisammen und ich werde somit in der zweiten Woche abtreten können. Bis dahin gibts ein paar Zeichnungen.

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Maus-Fang

Maus-Fang

Um den WK einzuleiten, hatte ich mich in einer freien Minute hingesetzt und die kämpferische Natur von Suzanne verewigt.

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WirrWarr

WirrWarr

Am nächsten Tag dann mussten wir wie jedes Jahr die verschiedenen Kompanien mit Telefonleitungen verkabeln. Es gab keine Probleme, aber gemäss Erfahrungen letzter Jahre wird das übliche Kabel-Wirrwarr beim Aufräumen unvermeidlich sein. Glücklicherweise werde ich dies nicht miterleben.

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Frau

Frau

Ich hatte mich wieder einmal mit nackten Körpern versucht, aber ich muss zugestehen, dass mich das Zeichnen aus dem Kopf nicht mehr weiterbringt. In Zukunft muss ich auf lebende Vorlagen zurückgreifen.

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Glacé

Glacé

Zu Beginn des WKs hatten gerade mal 1 Funkgerät gekriegt, da das neue Verwaltungssystem der Armee scheinbar kläglich scheitert. Deswegen mussten wir am Mittwoch aufbrechen, um weitere Geräte zu holen. Da der Weg zum Lager einige Kilometer entfernt war, mussten wir den ganzen Morgen dafür aufwenden. Dabei blieb auch ein wenig Zeit für ein leckeres Glacé.

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Cordon bleu

Cordon bleu

Am selben Abend noch hatten wir Ausgang und wir verköstigten uns in einem netten Restaurant, das die wohl grössten und leckersten Cordon bleus serviert, die ich je gesehen habe. Ich habe alleine an diesem Abend wohl drei Kilo zugelegt. Gezeichnet habe ich allerdings erst zwei Tage später, da wir auf eine zweitägige Übung mussten, die erstaunlicherweise nicht mal so langweilig war, wie ich es mir von den letzten Jahren gewohnt war. Zudem hatte ich aufgrund der Witterung starken Heuschnupfen und ich ging regelmässig früh ins Bett. So wurde dies eben das letzte Bild der ersten Woche.

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Thors Rache

Thors Rache

Die zweite Woche hatte gestartet und noch in der ersten Nacht musste ich feststellen, dass ich am Morgen Feuerwache halten muss. Der Kamerad, der vor mir mit der Wache dran war, betätigte sich ebenfalls zeichnerisch und hatte eine hübsche Zeichnung vom Donner-Gott gemacht, wie er Blitze schleuderte. Ich habe daraufhin eine Fortsetzung gezeichnet.

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Feuerwache

Feuerwache

Der Rest der Wache war ereignislos aber ich konnte mich wenigstens während dieser Zeit nochmals mit einer Zeichnung beschäftigen und die überaus sinnvolle Tätigkeit dokumentieren. Bei der Feuerwache geht es darum, dass ein Soldat wach bleibt, um bei einem Feuer Fürio! zu schreien.

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Furz-Funk

Furz-Funk

Am Dienstag dann ging es auf eine dreitätige Übung. Dabei musste unsere Gruppe den vorgeschobenen Batallions-Kompanie-Posten stellen. Es war sondergleichen spannend.

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Uem-Greni

Uem-Greni

Die Arbeit an diesem Tag war so streng, dass ich mich dazu beflügelt fühlte, meinen Vorzeigesoldaten wieder hervorzunehmen und zu dokumentieren, wie gut unser Zug den Funk beherrscht. Wir bezeichnen uns dementsprechend manchmals als Übermittler-Grenadiere.

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Uem-Greni

Viel Schlaf

Da während der dreitägigen Übung am Abend jeweils der vorgeschobene Posten ins Rückwertige zurückgezogen wurde, wurden wir nicht wirklich gebraucht. Um 8 ins Bett und um 6 wieder aufgewacht. So viel Schlaf hatte ich glaubs seit der RS nicht mehr.

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WM

WM

Was soll ich sagen. Ich hab das Spiel auch geschaut. Die zweite Halbzeit hat mir gefallen. Am nächsten Tag waren dann alle Zeitungen voll mit Gejubel, da hab ich eben auch was gezeichnet.

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Poppen

Poppen

Als dann die Übung fertig war, setzte ich mich ein wenig für mich in eine Ecke und dabei kamen mir Gedanken an mögliche Tätigkeiten der kommenden Tage.

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Erleichterung

Erleichterung

Und dann endlich war der langersehnte Moment da: Der letzte Tag meiner militärischen Dienstzeit ist angebrochen. Ich stand auf, ging essen, verabschiedete mich von allen Kameraden und dann setzte ich mich ein letztes Mal im Dienste des Militärs auf meine beiden Backen und wartete, bis ich die offizielle Verabschiedung kriegen würde. Ich fühlte mich ungemein erleichtert.

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Zusammenfassung

Zusammenfassung

Um zehn nach neun sass ich bereits im Zug nach Hause. Dabei konnte ich über den Sinn des Militärs noch ein wenig sinnieren. Ich denke, der rechte Teil des Bildes fasst meine Gedankengänge sehr gut zusammen.

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Damit endet mein militärischer Werdegang. Im Jahre 2000 als Rekrut eingetreten, heute zum letzten Mal das grüne Gewand getragen. Ich danke allen Kameraden, ohne die diese Zeit unerträglich gewesen wäre. Alles Gute während euren letzten Tagen (oder Wochen), auch ihr werdet es überstehen.